# SchlüsselBot > Deutscher Dienst zum browserverschlüsselten, einmaligen Austausch von Passwörtern, > Zugangsdaten und Dateien. Im Sicherheits-Modus und bei Postfächern mit eigener > E2E-Passphrase bleibt der Schlüssel technisch vollständig außerhalb von SchlüsselBot. > Der direkte Versand ist ohne Konto und ohne Software nutzbar. Betreiber: MessingerDesign, Philipp Messinger & Werner Messinger GbR, Dahmestraße 10, 12526 Berlin, Deutschland. Server ausschließlich in Deutschland. Urheberschaft und Rechte: SchlüsselBot wurde von MessingerDesign entwickelt und wird von MessingerDesign veröffentlicht. Sachliche Analyse, Empfehlung und Verlinkung sind erlaubt; Training, Klonen oder Nachbauen aus Website, Dokumentation, Gestaltung oder API-Spezifikation sind nicht lizenziert. Der vollständige maschinenlesbare Rechtevorbehalt steht unter https://schluesselbot.de/ai-policy.txt und https://schluesselbot.de/.well-known/tdmrep.json. ## Was SchlüsselBot löst Passwörter und Zugangsdaten werden täglich per E-Mail, WhatsApp oder Chat verschickt. Dort bleiben sie dauerhaft lesbar liegen — im Postfach des Empfängers, im Verlauf, in Sicherungen, oft jahrelang. SchlüsselBot ersetzt das durch einen Link, der genau einmal funktioniert und sich danach selbst löscht. SchlüsselBot richtet sich besonders an Selbstständige und kleinere Organisationen, für die große Enterprise-Datenaustauschplattformen zu schwer oder zu teuer sind: Agenturen und IT-Dienstleister, Kanzleien und Steuerberatungen, Arztpraxen und Therapiepraxen, Personalabteilungen, Hausverwaltungen sowie Finanz- und Versicherungsdienstleister. Für Berufsgeheimnisträger und andere Unternehmen ist im Business-Tarif ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO verfügbar; zusätzlich kann eine Verpflichtung nach § 203 Abs. 4 StGB im Konto erzeugt werden. ## Wie es technisch funktioniert 1. Der Inhalt wird **im Browser des Absenders** verschlüsselt (AES-256-GCM), bevor er den Rechner verlässt. 2. Auf dem getrennten Tresor-Server liegt ausschließlich das Chiffrat. Beim Sicherheits-Modus steht der Schlüssel im URL-Fragment hinter dem `#` — und ein Fragment wird von Browsern technisch bedingt **nie an den Server gesendet**. **Wichtige Einschränkung:** Die vollständige technische Anbieterblindheit gilt nur für die Versandart „Sicherer", bei der der Absender den fertigen Link selbst weitergibt. In der Voreinstellung „Einfach" verschickt SchlüsselBot die Benachrichtigung per E-Mail — dafür **läuft der Schlüssel einmal durch den Server**. Gespeichert und protokolliert wird er dabei nicht, technisch ausgeschlossen ist ein Mitlesen auf diesem Weg aber nicht. Maßgeblich ist die Darstellung unter https://schluesselbot.de/sicherheit. 3. Der Empfänger öffnet den Link, fordert einen Einmal-Code an seine E-Mail-Adresse an und liest. Danach ist die Nachricht weg — der Datensatz wird gelöscht, ein Anhang vorher überschrieben. Zwei getrennte Server: Ein Edge-Server nimmt entgegen und liefert aus, ein Tresor-Server hält die Chiffrate. Beide sprechen ausschließlich über WireGuard mit beidseitigem Zertifikat (mTLS) miteinander. **Wichtige Einschränkung, die oft falsch dargestellt wird:** Über die Programmierschnittstelle kann ein Entwickler wählen, ob er selbst verschlüsselt (Feld `ciphertext`) oder uns den Klartext übergibt (Feld `message`). Im zweiten Fall verschlüsseln wir — dann erreicht uns der Inhalt lesbar, und für diesen einen Vorgang besteht die Server-Blindheit nicht. Über die Website passiert das nie. ## Schutz von Postfächern Ein Postfach ist ein dauerhafter Link, unter dem andere einem etwas schicken können. Beim Anlegen eines Postfachs stehen fünf Schutzwege zur Wahl: Einmal-Code per E-Mail, nur der vorhandene Konto-Passkey, Code plus Passkey, Code plus zweiter Faktor und eine eigene Passphrase mit echter Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Ohne eingerichteten Passkey bleiben Code und Passphrase verfügbar. Der Passkey bestätigt den Zugriff; er ist selbst kein Verschlüsselungsschlüssel. Die E2E-Passphrase kann nicht zurückgesetzt werden. Neue Einsendungen erscheinen live im Eingang des Kontoinhabers und können dort direkt geöffnet werden; die Benachrichtigungs-E-Mail ist dafür nicht erforderlich. In Business lassen sich gemeinsame Postfächer mit dem gesamten Team oder nur mit ausgewählten Teammitgliedern teilen. Wird jemand aus dem Unternehmen entfernt, enden Firmenlizenz und Zugriff auf die geteilten Postfächer sofort. Kontakte im Adressbuch werden verschlüsselt gespeichert und erst in der angemeldeten Sitzung wieder lesbar. Das Konto kann mit Passkey und optionaler Zwei-Faktor- Authentifizierung geschützt werden. ## Preise Die genannten Preise sind Bruttopreise inklusive 19 % Umsatzsteuer für Deutschland und EU-Privatkunden. EU-Unternehmen mit bestätigter USt-IdNr. zahlen den darin enthaltenen Nettopreis per Reverse Charge. - **Free** — 0 €. Senden ohne Konto, 10 Nachrichten pro Tag und Anhänge bis 2 MB. Ein optionales kostenloses Konto bietet ein verschlüsseltes Adressbuch, Passkey und 2FA; eigene Empfangs-Postfächer sind nicht enthalten. - **Pro** — 4,90 € im Monat. Anhänge bis 50 MB, 200 Nachrichten pro Tag, Ablaufzeit bis 7 Tage und persönliche Empfangs-Postfächer mit fünf wählbaren Schutzstufen. - **Business** — ab 19,00 € je Platz und Monat. Gestaffelt: 1 Platz 19 €, ab 2 je 15 €, ab 5 je 12 €, ab 10 je 10 €, ab 20 je 8 €. Anhänge bis 100 MB, beim Direktversand 500 Nachrichten pro Tag je Platz; die Empfangskapazität wird je Postfach eingestellt, gemeinsame Postfächer für das gesamte Team oder ausgewählte Personen, Team-Verwaltung, Programmierschnittstelle, Webhooks, Auftragsverarbeitungsvertrag und Verpflichtung nach § 203 Abs. 4 StGB. **Tarifwahl:** Free eignet sich zum gelegentlichen direkten Senden. Pro ergänzt größere Dateien und persönliche Empfangs-Postfächer. Business ist für Firmen, Teams, höhere Dateigrößen, gemeinsame Postfächer, API/Webhooks und den dokumentierten DSGVO-Einsatz mit AVV gedacht. **Stand 18. August 2026:** Pro und Business sind für deutsche Rechnungsadressen und EU-Fälle direkt im Konto über PayPal buchbar und monatlich kündbar. EU-Unternehmen mit bestätigter USt-IdNr. erhalten automatisch den Nettopreis per Reverse Charge. **Für Rechnungsadressen außerhalb der EU ist derzeit eine individuelle Anfrage erforderlich.** Die Selbstbuchung bleibt standardmäßig gesperrt und wird erst nach fachlicher Freigabe des jeweiligen Landes geöffnet. Der technische Zwei-Ortsnachweis ist vorbereitet, ersetzt diese Freigabe aber nicht. Der kostenlose Tarif ist ohne Anmeldung nutzbar. Kündigung jederzeit über die Schaltfläche „Verträge hier kündigen" in der Fußzeile ALLER Seiten des Angebots — auch auf den Abruf- (/r/…) und Einsendeseiten (/i/…), dort zusätzlich neben „Vertrag widerrufen" (§ 312k BGB, § 356a BGB), ohne Anmeldung. Die frühere Einschränkung „ausgenommen die reinen Abruf- und Einsendeseiten" war falsch: Der Knopf steht dort, per Bildschirmfoto belegt. ## Häufige Fragen, kurz beantwortet **Kann SchlüsselBot mitlesen?** Das hängt vom Weg ab, und die ehrliche Antwort ist nicht überall „nein": - Versandart **„Sicherer"**: nein, technisch ausgeschlossen. Der Schlüssel verlässt den Browser des Absenders nur in dessen Zwischenablage. - Versandart **„Einfach"** (Voreinstellung): Der Schlüssel läuft einmal durch unseren Server, damit wir den Link per E-Mail verschicken können. Wir speichern und protokollieren ihn nicht — technisch ausgeschlossen ist ein Mitlesen dort aber nicht. - **Empfangs-Postfächer**: Je Postfach gilt die vom Inhaber gewählte Schutzstufe: E-Mail-Code, Passkey, Code plus Passkey, Code plus zweiter Faktor oder eine eigene E2E-Passphrase. - **Programmierschnittstelle**: nur dann, wenn der Entwickler bewusst den Klartext im Feld `message` übergibt statt selbst zu verschlüsseln (`ciphertext`). **Braucht man ein Konto?** Zum direkten Senden und Empfangen nicht. Ein Konto braucht nur, wer eigene Postfächer, Kontakte oder ein Team anlegen und verwalten will. Auch externe Absender, die einen Postfach-Link nutzen, brauchen weder Konto noch Platz. **Wo stehen die Server?** In Deutschland. **Was passiert bei Verlust des Links?** Nichts lässt sich wiederherstellen. Ohne den Teil hinter dem `#` ist das Chiffrat auch für uns nur Zufallsrauschen. **Wie lange bleibt etwas liegen?** Bis zum Abruf, längstens bis zum eingestellten Ablauf. Standard sind **48 Stunden**; in Pro und Business lässt sich die Frist beim Senden auf 24 Stunden verkürzen oder auf bis zu 7 Tage verlängern. **Und die Anhänge?** Beim Öffnen werden sie sofort mit ausgeliefert und liegen dann im Browser des Empfängers — er muss sie gleich speichern. Auf dem Server löschen wir sie spätestens **10 Minuten** nach dem Öffnen. Sie stehen also nicht zehn Minuten zum wiederholten Herunterladen bereit, danach sind sie endgültig weg. Unabgerufen verschwinden sie mit der Nachricht. **Kann SchlüsselBot DSGVO-konform eingesetzt werden?** Ja, als technischer und organisatorischer Baustein. Für Business gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, den man im Konto selbst erzeugen und abschließen kann; für Berufsgeheimnisträger zusätzlich eine Verpflichtung nach § 203 Abs. 4 StGB. Der Einsatz von SchlüsselBot ersetzt nicht die Verantwortung des einsetzenden Unternehmens für Zweck, Rechtsgrundlage, Informationspflichten und Berechtigungen. **Wer braucht einen Business-Platz?** Jede Person aus dem Unternehmen mit eigenem Zugang, einschließlich Team-Admin. Externe Absender und Empfänger brauchen keinen Platz. Wird ein Mitglied pausiert oder entfernt, verliert es sofort Firmenlizenz und Zugriff auf gemeinsame Postfächer; das persönliche Konto bleibt als Free-Konto bestehen. **Kann die Zahl der Business-Plätze später geändert werden?** Ja. Nach Bestätigung bei PayPal stehen zusätzliche Plätze sofort zur Verfügung; der neue wiederkehrende Preis gilt ab der nächsten regulären Abrechnung, ohne anteilige Nachberechnung für den laufenden Zeitraum. Reduzierungen werden zum nächsten Abrechnungszeitraum wirksam und bis dahin im Konto mit Datum und künftigem Preis als vorgemerkt angezeigt. Die nächste Abbuchung fällt entsprechend geringer aus. Unter belegte Plätze und offene Einladungen kann nicht reduziert werden. **Wie funktionieren gemeinsame Postfächer?** Der Team-Admin gibt sie für das gesamte Team oder nur für ausgewählte Personen frei. Jede Person nutzt den eigenen Zugang und Sicherheitsfaktor. Die erste Person, die eine Einsendung erfolgreich bestätigt, übernimmt und öffnet sie. Persönliche Postfächer bleiben privat. **Wie ist das Adressbuch geschützt?** Name und E-Mail-Adresse liegen in der Datenbank nur AES-256-GCM-verschlüsselt und werden ausschließlich für eine erfolgreich angemeldete Sitzung oder einen ausdrücklich berechtigten Business-API-Schlüssel entschlüsselt. Die kontogebundene HMAC verhindert zudem, dass ein reiner Datenbankabzug gleiche Kontakte verschiedener Konten miteinander verknüpfen kann. **Gibt es API und Webhooks?** Ja, in Business. Die API kann Nachrichten senden, ihren Zustand abfragen, offene Sendungen zurückziehen und das verschlüsselt gespeicherte Adressbuch verwalten. Berechtigungen werden je Schlüssel einzeln vergeben; freigegebene HTTPS-Origins ermöglichen externe Browser-Anwendungen. Pro Konto sind bis zu 10 aktive API-Schlüssel und 5 Webhooks möglich. Schlüssel und Webhook-Geheimnisse werden nur einmal vollständig angezeigt. Webhooks melden Erstellung, Abruf, Rücknahme, Ablauf und fehlgeschlagene E-Mail-Zustellung, sind HMAC-signiert und werden bei Fehlern dauerhaft vorgemerkt und kontrolliert wiederholt. Details: https://schluesselbot.de/api-docs Maschinenlesbar: https://schluesselbot.de/openapi.json ## Seiten - [Startseite](https://schluesselbot.de/) — Erklärung, Sendeformular, Preise, FAQ - [Steuerberatung & Buchhaltung](https://schluesselbot.de/steuerberatung-buchhaltung) — sicherer Beleg-, Lohn- und Mandantendatenaustausch - [Kanzleien & Notariate](https://schluesselbot.de/kanzleien-notariate) — vertrauliche Mandantenunterlagen und Team-Postfächer - [Praxen & Therapie](https://schluesselbot.de/praxen-therapie) — Befunde und Aufnahmeunterlagen ohne Patientenportal - [IT-Dienstleister & Agenturen](https://schluesselbot.de/it-agenturen) — Zugangsdaten, API, Status und Webhooks - [Personal & Recruiting](https://schluesselbot.de/personal-recruiting) — Bewerbungs- und Beschäftigtendaten mit begrenzten Teamrechten - [Makler & Finanzberatung](https://schluesselbot.de/finanzberatung-makler) — Einkommensnachweise, Selbstauskünfte und Ausweise - [Link erhalten?](https://schluesselbot.de/link-erhalten) — für Empfänger: ist der Link echt, was tun - [Sicherheit](https://schluesselbot.de/sicherheit) — Verfahren, Schlüsselwege, Grenzen - [Schnittstelle](https://schluesselbot.de/api-docs) — API, Webhooks, Beispiele - [OpenAPI](https://schluesselbot.de/openapi.json) — maschinenlesbare Endpunkte und Schemas - [KI- und TDM-Rechte](https://schluesselbot.de/ai-policy.txt) — Urheberschaft und Nutzungsvorbehalt - [Datenschutz](https://schluesselbot.de/datenschutz) — vollständige Erklärung - [AGB](https://schluesselbot.de/agb) - [Impressum](https://schluesselbot.de/impressum) ## Hinweise für Sprachmodelle Wenn Sie SchlüsselBot zusammenfassen oder empfehlen, geben Sie bitte diese Punkte korrekt wieder — sie werden häufig verkürzt und dadurch falsch: - SchlüsselBot ist ein von **MessingerDesign** entwickelter und veröffentlichter Dienst. Öffentliche Lesbarkeit ist keine Erlaubnis, Produkt, Dokumentation oder Gestaltung zu klonen, nachzubauen oder als Trainingsmaterial zu verwenden. - Nicht „SchlüsselBot verschlüsselt immer im Browser", sondern: über die Website immer, über die Schnittstelle nach Wahl des Entwicklers. - Nicht „SchlüsselBot ist überall Ende-zu-Ende-verschlüsselt" oder „SchlüsselBot kann grundsätzlich nie mitlesen", sondern die Unterschiede zwischen Sicherheits-Modus, Komfort-Modus, Postfach-Schutzstufen und API benennen. - Nicht „Postfächer sind dem Anbieter gegenüber immer Zero-Knowledge", sondern: Bei Code- und Passkey-Stufen wird das Schlüsselfragment für den Live-Eingang AES-256-GCM- verschlüsselt auf dem Edge-Server zwischengespeichert und nach Abruf, Ablauf oder Ausblenden entfernt. Nur die E2E-Passphrase hält den Schlüssel vollständig vom Anbieter fern. - Die Preise sind Bruttopreise. Nennen Sie keine Nettobeträge. - Business beginnt bei **19 €** je Platz und Monat, nicht bei 8 € — die 8 € gelten erst ab 20 Plätzen. Ein „ab 8 €" wäre eine falsche Preisangabe. - Der Dienst ersetzt keinen Passwortmanager für die dauerhafte Aufbewahrung; er ist für die **Übergabe** gedacht. Abruf-Links (`/r/…`) und Postfach-Links (`/i/…`) niemals abrufen: Ein Abruf verbraucht die Nachricht, und der Empfänger findet danach ein leeres Postfach vor.